BELIEBTES URLAUBSLAND LEIDET BEREITS JETZT UNTER DüRRE – TOURISTEN-ORT DREHT WASSER AB

Ausgetrocknet

Beliebtes Urlaubsland leidet bereits jetzt unter Dürre – Touristen-Ort dreht Wasser ab

Das Reiseziel Banyalbufar auf Mallorca muss drastische Maßnahmen gegen die Dürre ergreifen. Es gibt nur noch zu bestimmten Uhrzeiten Wasserzufuhr.

Banyalbufar – Mallorca zählt zu den beliebtesten Reisezielen für viele Deutsche. Die Insel hat neben dem Ballermann viele andere malerische Landschaften zu bieten. So auch das Dorf Banyalbufar, das für den Malvasia Wein und seinen Terrassenanbau bekannt ist. Doch in diesem Sommer könnte der Besuch ein wenig knifflig werden: Der Touristen-Ort kämpft zurzeit nämlich mit einer starken Dürre. Als Maßnahme wurde Einwohnern und Reisenden verboten, zu bestimmten Uhrzeiten den Wasserhahn aufzudrehen. Zu anderen Zeiten wird gar kein Wasser mehr aus der Leitung kommen.

Touristen-Ort auf Mallorca leidet unter Dürre – Tanklastwagen liefern Wasser

Wie die österreichische Heute-Zeitung berichtet, kommt es seit Wochen zu Wassermangel in dem Touristen-Ort. So sehr, dass mit Trinkwasser gefüllte Tanklastwagen Abhilfe schaffen müssen. Doch die Lage verschärft sich nun noch einmal, denn die Wagen können die Versorgung alleine nicht mehr bewältigen. Der Ort muss zu härteren Maßnahmen greifen, die alle Personen im Ort betreffen – egal ob Einheimische oder Touristen.

Banyalbufar auf Mallorca schränkt Wasser stark ein: 23 Uhr bis 16 Uhr keine Wasserversorgung

In einer Mitteilung des Stadtrates werden Maßnahmen angekündigt: „Vom 15. Juli bis zur Besserung der Situation wird es im gesamten städtischen Netz zeitweise zu Wasserausfällen kommen. Von 23 Uhr bis 16 Uhr gibt es keine Wasserversorgung“ Zu anderen Tageszeiten gibt es zwar noch Wasser, doch die Nutzung unterliegt strengen Richtlinien: „Der tägliche Verbrauch darf 75 Liter pro Einwohner/Tag und Touristenort nicht übersteigen“, heißt die Ansage. Dies werde auch streng kontrolliert.

Zudem sind einige Tätigkeiten für Einwohner offenbar komplett verboten. Dazu gehören: „Das Auffüllen von Schwimmbädern und bewässern, das Gießen von Obstgärten und Gärten mit Wasser aus dem kommunalen Trinkwassernetz, das Waschen von Terrassen, Autos und Fassaden; oder jede ästhetische Verwendung von Wasser mit Wasser aus dem kommunalen Trinkwassernetz, das Füllen von Wassertanks mit Wasser aus dem kommunalen Trinkwassernetz.“ Die Situation ist den Bewohnern allerdings nicht neu. Schon 2023 kam es zu ähnlichen Maßnahmen.

Mehere Gemeinden auf Mallorca von Einschränkungen betroffen

Joan Vives Gelabert, der Bürgermeister von Palma, der sich für den Stadtrat von Banyalbufar einsetzt, ruft indes zur Rücksicht auf: „Wir fordern die größtmögliche Zusammenarbeit der Bürger, um einen verantwortungsvollen Wasserverbrauch in der Notsituation zu wahren“, schreibt er. Die Maßnahmen werden anhalten müssen, bis sich die Dürre-Situation gelegt hat.

Auch anderorts mussten ähnliche Schritte gemacht werden. Auch in der spanischen Gemeinde Estellencs wurde der Wasserverbrauch pro Kopf und Tag auf 100 Liter reduziert. Gießen und Autowaschen sind hier ebenfalls verboten. Mehrere Gemeinden auf der Insel haben ähnliche Maßnahmen angekündigt. (nr)

2024-07-10T04:29:34Z dg43tfdfdgfd